Adelante bietet eine Fortbildung zum Thema "Traumatisierung" an.

Die Fortbildung richtet sich an (sozial-) pädagogische und therapeutische Fachkräfte, die im Rahmen von Schule, Kinder- und Jugendhilfe, (Kinder- und Jugend-) Psychiatrie und / oder in familiengerichtlichen Verfahren tätig sind. Darüber hinaus können ebenso Menschen teilnehmen, die keiner der genannten Berufsgruppen angehören, jedoch in ihrer Arbeit mit Folgen von Traumatisierung in Berührung kommen und sich eine Vertiefung zum Thema wünschen.

Wir vermitteln Fachwissen zum Thema Traumatisierung, deren Auswirkungen für die betroffenen Menschen und deren Umfeld sowie zum Umgang mit Menschen mit traumatischen Erfahrungen. Es ist häufig nicht einfach festzustellen, ob bei einem Menschen eine Traumatisierung vorliegt, was dies für die weitere Arbeit mit dem betroffenen Menschen bedeutet oder welche Faktoren z.B. in familiengerichtlichen Verfahren oder Begutachtungen Berücksichtigung finden müssen. Wir behandeln unter anderem die Themen Täterstrategien, Verdrängung, Schuld- und Schamgefühle sowie Täterbeschwichtigung. Letzteres bedarf dringend Beachtung in jeder Form von Beurteilung eines Prozesses, gleich ob es sich um pädagogische, therapeutische oder familiengerichtliche Prozesse handelt. Darüber hinaus zeigen wir Möglichkeiten und Grenzen von Prävention auf.

Die Fortbildung beinhaltet zwei aufeinander folgende Tage zur Vermittlung der Grundlagen sowie einen weiteren Tag ca. ein halbes Jahr später, der schwerpunktmäßig der Reflexion der Praxiserfahrungen mit den im ersten Teil vermittelten Kenntnissen und der Erörterung tiefer gehender Fragen dient. Sie können gerne Fallbeispiele aus Ihrer Praxis vorbereiten und diesbezügliche Fragen mitbringen.

 

Termine: 31. Januar & 1. Februar 2020 sowie 5. Juni 2020 jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr 
Kosten: 480,- EUR für alle drei Termine inkl. Verpflegung
Anmeldung:

Schriftlich oder per E-Mail bis zum 17. Januar 2020.

 Die Anmeldung ist erst nach Zahlungseingang gültig.